Corona-Krise

Es hat die Welt im Griff, das Corona-Virus. Wir befinden uns in einer Krise. Angst und Unsicherheit machen sich breit unter den Menschen. Die allgemeine Stimmung ist davon geprägt, und wir merken, dass uns diese Bedrohung lähmt. Wie eine Glocke legt sich dieses Ding über uns alle, das Arbeiten in fast leeren Firmen, der Gang über leere Geschäftsstraßen, das Nur-Noch-Kommunizieren über mediale Geräte wirken nahezu gespenstisch.

Andererseits wird gerade jetzt auch viel Menschlichkeit sichtbar. Ein Sich-Zusammentun und der Wille, es zu schaffen - Herr über dieses Ding zu werden. All die schlimmen Nachrichten und Vorfälle, die mit der Ausbreitung von Corona einhergehen, sorgen dafür, dass sich ein negatives Millieu breitmacht. Dagegen müssen wir angehen.

Wir brauchen eine kollektive positive Ausrichtung, die von Zuversicht geprägt ist. Die uns von innen heraus stabilisiert gegen die Lähmung, die das Virus uns aufdrücken will.

Viele kennen den Nutzen davon. Es ist wie bei einer anrollenden Erkältung. Wenn ich mich innerlich stabilisiere, meine eigene Kraft und Stärke fühle und auf beides vertraue, dann bin ich besser gewappnet. "Ich werde nicht krank" sagen viele. Und werden es auch nicht.

Dieser Tage kam mir ein abenteuerlicher Gedanke: Könnte es sein, dass all die Unsicherheit, die sich im weltpolitischen Geschehen in der letzten Zeit breit gemacht hat, durch Präsidenten, die egozentrisch, narzisstisch und machtbesessen sind, durch Menschen, die Gewalt als Mittel für eigene Interessen einsetzen, dass diese global gefühlte Unsicherheit bei so vielen Menschen das Tor für ein Virus war? Weil wir uns tief im Inneren unsicherer und verletzlicher fühlten, weil wir die Instabilität unseres Weltgefüges spürten und dadurch angreifbarer waren?

Wenn das stimmen würde, bräuchten wir umso mehr die kollektive positive Ausrichtung, die von Zuversicht geprägt ist, die uns von innen heraus stabilisiert gegen diesen Feind.

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